Ein Gastbeitrag des Hl. Benedikt von Nursia zum bevorstehenden Katholikentag:
Stehen
wir also endlich einmal auf! Die Schrift rüttelt uns wach und ruft:
"Die Stunde ist da, vom Schlaf aufzustehen." (Röm 13,11) Öffnen
wir unsere Augen dem göttlichen Licht, und hören wir mit
aufgeschrecktem Ohr, wozu uns die Stimme Gottes täglich mahnt und
aufruft.
"Heute, wenn ihr seine Stimme hört, verhärtet eure Herzen nicht!" Und wiederum: "Wer Ohren hat zu hören, der höre, was der Geist der Gemeinden sagt!"
Und was sagt er? "Kommt ihr Söhne, hört auf mich! Die Furcht des Herrn will ich euch lehren. Lauft, solange ihr das Licht des Lebens habt, damit die Schatten des Todes euch nicht überwältigen."
Und der Herr sucht in der Volksmenge, der er dies zuruft, einen Arbeiter für sich und sagt wieder: "Wer ist der Mensch, der das Leben liebt und gute Tage zu sehen wünscht?"
Wenn du hörst und antwortest : "Ich", dann sagt Gott zu dir: Willst
du wahres und unvergängliches Leben, bewahre deine Zunge vor Bösem und
deine Lippen vor falscher Rede! Meide das Böse und tue das Gute! Such
Frieden und jage ihm nach!
Wenn ihr das tut, blicken meine
Augen auf euch, und meine Ohren hören auf eure Gebete; und noch bevor
ihr zu mir ruft, sage ich euch: Seht, "Ich bin da".
Liebe Brüder, was kann beglückender für uns sein als dieses Wort des Herrn, der uns einlädt?
Seht, in seiner Güte zeigt uns der Herr den Weg des Lebens.
(Regula Beneidcti, Prolog 8 - 20)
Conditor Alme Siderum
Montag, 14. Mai 2012
Freitag, 4. Mai 2012
Quam pro nostra omniumque salute pateretur
oder in Deutsch: "Als er für unser und ALLER Heil das Leiden auf sich
nahm" - ja der Text ist den Einsetzungsworten entnommen und zwar aus dem
Römischen Messkanon (auch erstes Hochgebet genannt). Allerdings gibt es ihn nur
einmal im Jahr zu hören (sofern es sich, um die forma ordinaria handelt, in der
extraordinaria wird er ja nicht laut verkündet) und zwar am
Gründonnerstag.
D.h., auch liturgisch ist der Kirche immer schon bewusst gewesen, dass es um ALLE geht, sie hat es nur vermieden, das inflationär hinauszuposaunen, denn sowas nutzt sich ja bekanntlich ab. Stattdessen stellt sie die Aussage, dass Jesus Christus für alle gestorben ist, an eine der zentralsten Stellen der Liturgie und verknüpft die Geschehnisse von Tod und Auferstehung unmittelbar damit.
Es beten also auch die Pius-Brüder sehr wohl für ALLE. Es mag aber sein, dass der ein oder andere Besucher der forma extraordinaria auch am Gründonnerstag aus Gewohnheit in seinem Schott die Seite mit dem Standardmesskanon aufschlägt und deshalb nicht mitbekommt, dass es um alle geht.
Schlimmer ist es aber in der forma ordinaria, wo im zweiten und dritten Hochgebet am Gründonnerstag der besagte Einschub fehlt, dort beschränkt man sich auf das bekannte "das ist heute". Dort ging es also in der lateinischen Originalfassung seit der Zulassung dieser Hochgebete immer schon nur um VIELE. - Ein Schelm wer böses dabei denkt.
D.h., auch liturgisch ist der Kirche immer schon bewusst gewesen, dass es um ALLE geht, sie hat es nur vermieden, das inflationär hinauszuposaunen, denn sowas nutzt sich ja bekanntlich ab. Stattdessen stellt sie die Aussage, dass Jesus Christus für alle gestorben ist, an eine der zentralsten Stellen der Liturgie und verknüpft die Geschehnisse von Tod und Auferstehung unmittelbar damit.
Es beten also auch die Pius-Brüder sehr wohl für ALLE. Es mag aber sein, dass der ein oder andere Besucher der forma extraordinaria auch am Gründonnerstag aus Gewohnheit in seinem Schott die Seite mit dem Standardmesskanon aufschlägt und deshalb nicht mitbekommt, dass es um alle geht.
Schlimmer ist es aber in der forma ordinaria, wo im zweiten und dritten Hochgebet am Gründonnerstag der besagte Einschub fehlt, dort beschränkt man sich auf das bekannte "das ist heute". Dort ging es also in der lateinischen Originalfassung seit der Zulassung dieser Hochgebete immer schon nur um VIELE. - Ein Schelm wer böses dabei denkt.
Sonntag, 8. April 2012
Frohe und gesegnete Ostern
Sind wir nun mit Christus gestorben, so glauben wir, dass wir auch mit ihm leben werden.
(Röm 6,8)
Montag, 19. März 2012
Heiliger Josef an einem Montag
Und hier ist das Wahnsinnsangebot für rund 70.000 Katholiken (zumindestens brüstet man sich mit der Zahl) in einem Bezirk des Bistums Limburg zum heutigen Hochfest: 1 Morgengebet, 2 Rosenkränze, 2 Abendgebete und 1 Hl. Messe (um 9.00 Uhr am Morgen). Zur Verfügung stehen etwa 15 Priester und 34 Kirchen, davon eine mit Patrozinium. Noch Fragen?
Freitag, 2. März 2012
Gottes Gefallen
So
wahr ich lebe - Wort Gottes des Herrn -,
ich habe kein Gefallen am Tod des Schuldigen,
ich habe kein Gefallen am Tod des Schuldigen,
sondern
daran, dass er umkehrt und am Leben bleibt.
(Ez33, 11)
Denise und die Bundesversammlung
Besonderen Ehrgeiz bei der Wahl des Staatsoberhauptes hatte die niedersächsische CDU gepackt. Sie wollte unbedingt das älteste und jüngste Mitglied der Bundesversammlung stellen. Nun, während ihr das erste mit dem 91-jährigen Günter-Helge Strickstrack wohl gelingt, scheitert sie mit dem zweiten an ihrem eigenen Unvermögen, die Gesetze zu lesen. Auch wenn das im Politiker-Sprech natürlich ganz anders klingt.
Die 17-jährige Denise hat kurz vor dem 18. März Geburtstag und wäre folglich zur Wahl des Bundespräsidenten durch die Bundesversammlung volljährig. Das und die Mitgliedschaft in der Jungen Union waren für die CDU Niedersachsen offensichtlich ausreichende Gründe, Denise als Kandidatin für die Bundesversammlung aufzustellen. Nur hat die CDU Niedersachsen nicht zwischen der Wahl des Bundespräsidenten und der Wahl der Mitglieder für die Bundesversammlung durch den Landtag unterschieden. Denn das Gesetz sagt ziemlich eindeutig, dass zur Bundesversammlung nur wählbar ist, wer auch zum Bundestag wählbar ist. Und zum Bundestag ist nur wählbar, wer am Wahltag 18 Jahre alt ist.
Um das rauszukriegen muss man dummerweise zwei Gesetze bemühen: das Bundespräsidentenwahlgesetz und das Bundeswahlgesetz und Mist, die klingen auch noch ähnlich. Und dann muss man auch noch zwischen der Wahl der Mitglieder und der Wahl des Präsidenten unterscheiden. Anscheinend ist dieser einfache Sachverhalt aus zwei gesetzlichen Einzeilern schon zuviel für unsere Politiker.
Die 17-jährige Denise hat kurz vor dem 18. März Geburtstag und wäre folglich zur Wahl des Bundespräsidenten durch die Bundesversammlung volljährig. Das und die Mitgliedschaft in der Jungen Union waren für die CDU Niedersachsen offensichtlich ausreichende Gründe, Denise als Kandidatin für die Bundesversammlung aufzustellen. Nur hat die CDU Niedersachsen nicht zwischen der Wahl des Bundespräsidenten und der Wahl der Mitglieder für die Bundesversammlung durch den Landtag unterschieden. Denn das Gesetz sagt ziemlich eindeutig, dass zur Bundesversammlung nur wählbar ist, wer auch zum Bundestag wählbar ist. Und zum Bundestag ist nur wählbar, wer am Wahltag 18 Jahre alt ist.
Um das rauszukriegen muss man dummerweise zwei Gesetze bemühen: das Bundespräsidentenwahlgesetz und das Bundeswahlgesetz und Mist, die klingen auch noch ähnlich. Und dann muss man auch noch zwischen der Wahl der Mitglieder und der Wahl des Präsidenten unterscheiden. Anscheinend ist dieser einfache Sachverhalt aus zwei gesetzlichen Einzeilern schon zuviel für unsere Politiker.
Dienstag, 28. Februar 2012
Köln und anderswo
Zumindest in der lokalen Presse des Rheinlandes wird mit der Ernennung Domonik Schwaderlapps zum Kölner Weihbuischof wieder mal über die Nachfolge von Kardinal Meisner als Kölner Erzbischof spekuliert. Auch wenn Papst Benedikt Meisners turnusgemäßes Rücktrittsgesuch im Alter von 75 Jahren bis auf weiteres abgelehnt hat, wird vermutlich irgendwann in den nächsten Jahren der Tag kommen, an dem der Bischofsstuhl von Köln neu zu besetzen ist.
Aber nicht nur Köln wird neu zu besetzen sein, es gibt eine ganze Reihe weiterer (Erz-)Bistümer in Deutschland, deren Oberhirten die Altersgrenze bereits überschritten haben oder aber nicht mehr soweit davon entfernt sind. Hier mal eine kleine Liste aller deutschen Oberhirten die bereits über 70 sind.
Mit Hildesheim und Würzburg kommen noch zwei Bistümer hinzu, deren Oberhirten dieses Jahr 70 werden.
Da wird sich also einiges tun im deutschen Episkopat. Auch wenn sich die öffentliche Diskussion zumeist auf Köln beschränkt, was sicher eine Klasse für sich ist, sind mit Freiburg und Hamburg zwei Metropolsitze neu zu vergeben und mit Mainz ein sehr traditionsreiches Bistum.
Nicht zu vergessen, dass 2014 die Amtszeit von Erzbischof Zollitsch als Vorsitzender der DBK ausläuft. Mit dann 75 wäre eine Wiederwahl wohl mehr als überraschend. Hier würde ich momentan Kardinal Woelki als heißen Tipp abgegeben. Nur um auch mal einen Namen zu nennen. Aber vielleicht sucht uns Frau Merkel ja auch einen überparteilichen Kandidaten...
Aber nicht nur Köln wird neu zu besetzen sein, es gibt eine ganze Reihe weiterer (Erz-)Bistümer in Deutschland, deren Oberhirten die Altersgrenze bereits überschritten haben oder aber nicht mehr soweit davon entfernt sind. Hier mal eine kleine Liste aller deutschen Oberhirten die bereits über 70 sind.
| Bistum | Bischof | Alter |
| Erzbistum Köln | Meisner (Card.) | 78 |
| Bistum Passau | Schraml | 76 |
| Bistum Mainz | Lehmann (Card.) | 75 |
| Erzbistum Freiburg | Zollitsch | 73 |
| Erzbistum Hamburg | Thissen | 73 |
| Bistum Aachen | Mussinghoff | 71 |
| Bistum Erfurt | Wanke | 70 |
Da wird sich also einiges tun im deutschen Episkopat. Auch wenn sich die öffentliche Diskussion zumeist auf Köln beschränkt, was sicher eine Klasse für sich ist, sind mit Freiburg und Hamburg zwei Metropolsitze neu zu vergeben und mit Mainz ein sehr traditionsreiches Bistum.
Nicht zu vergessen, dass 2014 die Amtszeit von Erzbischof Zollitsch als Vorsitzender der DBK ausläuft. Mit dann 75 wäre eine Wiederwahl wohl mehr als überraschend. Hier würde ich momentan Kardinal Woelki als heißen Tipp abgegeben. Nur um auch mal einen Namen zu nennen. Aber vielleicht sucht uns Frau Merkel ja auch einen überparteilichen Kandidaten...
Donnerstag, 23. Februar 2012
Wähle also das Leben...
"Den
Himmel und die Erde rufe ich heute als Zeugen gegen euch an. Leben und Tod lege
ich dir vor, Segen und Fluch. Wähle also das Leben, damit du lebst, du und
deine Nachkommen.
Liebe
den Herrn, deinen Gott, hör auf seine Stimme, und halte dich an ihm fest; denn
er ist dein Leben."
(Dtn 30, 19-20)
Mittwoch, 22. Februar 2012
Memento homo
Memento homo quia pulvis es et in pulverem reverteris!
Bedenke Mensch, dass DU Staub bist und zum Staub zurückkehren wirst.
So lautet die klassische Begleitsatz zur Erteilung des Aschenkreuzes. Heute - so mein Eindruck - weitestgehend ersetzt durch die neue Formel Bekehrt Euch und glaubt an das Evangelium! Ich kann man ich noch gut an den Aschermittwoch während meiner Messdienerzeit erinnern, als unser Pfarrer sagte, er würde ab jetzt auch die neue Formel verwenden, weil sie den Sinn der Fastenzeit besser ausdrücke. Nun das erschien mir zwar logisch einleuchted und dennoch fand ich schon damals die alte Form schöner und einprägsamer. Das ist auch bis heute so geblieben und dafür gibt es für mich zwei gute Gründe:
Zum ersten nutzt die neue Form den Plural: Euch anstatt Du. Es wird also unpersönlicher. Ich bin nicht mehr direkt angesprochen, sondern nur noch als Teil einer Gruppe. Und wie immer wenn mehrere angesprochen sind, besteht die Gefahr, dass sich keiner so richtig zuständig fühlt. Ah ja, Bekehrung und Glaube, das machen ja die anderen, da kann ich mich ruhig zurückhalten.
Der zweite und wichtigere Grund: Es mag überraschend sein, aber die alte Form lässt einem tatsächlich die Freiheit, was ich mit der Erkenntnis Staub zu sein anfange. Ich kann das einfach zur Kenntnis nehemen, oder es lädt natürlich zum Nachdenken ein, was ich denn mit meinem Leben anfange und was davon mehr bleibt als Staub. Ich sehe es als eine Art geistliche Einladung für die Fastenzeit und geht für mich über ein Glaubt an das Evangelium! hinaus.
So wünsche ich allen eine geistlich erbauliche Fastenzeit!
Bedenke Mensch, dass DU Staub bist und zum Staub zurückkehren wirst.
So lautet die klassische Begleitsatz zur Erteilung des Aschenkreuzes. Heute - so mein Eindruck - weitestgehend ersetzt durch die neue Formel Bekehrt Euch und glaubt an das Evangelium! Ich kann man ich noch gut an den Aschermittwoch während meiner Messdienerzeit erinnern, als unser Pfarrer sagte, er würde ab jetzt auch die neue Formel verwenden, weil sie den Sinn der Fastenzeit besser ausdrücke. Nun das erschien mir zwar logisch einleuchted und dennoch fand ich schon damals die alte Form schöner und einprägsamer. Das ist auch bis heute so geblieben und dafür gibt es für mich zwei gute Gründe:
Zum ersten nutzt die neue Form den Plural: Euch anstatt Du. Es wird also unpersönlicher. Ich bin nicht mehr direkt angesprochen, sondern nur noch als Teil einer Gruppe. Und wie immer wenn mehrere angesprochen sind, besteht die Gefahr, dass sich keiner so richtig zuständig fühlt. Ah ja, Bekehrung und Glaube, das machen ja die anderen, da kann ich mich ruhig zurückhalten.
Der zweite und wichtigere Grund: Es mag überraschend sein, aber die alte Form lässt einem tatsächlich die Freiheit, was ich mit der Erkenntnis Staub zu sein anfange. Ich kann das einfach zur Kenntnis nehemen, oder es lädt natürlich zum Nachdenken ein, was ich denn mit meinem Leben anfange und was davon mehr bleibt als Staub. Ich sehe es als eine Art geistliche Einladung für die Fastenzeit und geht für mich über ein Glaubt an das Evangelium! hinaus.
So wünsche ich allen eine geistlich erbauliche Fastenzeit!
Dienstag, 21. Februar 2012
Colonia
Zum Ende der Session eines der schönsten Lieder aus und über die Domstadt. Geschrieben wurde es nicht von den Bläck Fööss (wie das Video vielleicht nahelegt) sondern im Jahr 1930 von Willi Ostermann.
Montag, 20. Februar 2012
Wahlarithmetik
Mit der Nominierung von Joachim Gauck als Kanditaten von CDU/CSU, SPD, FDP und Grünen scheint klar zu sein, wer nächster Bundespräsident wird. Die spannende Frage ist jetzt wohl eher, wie groß die Mehrheit für Gauck in der Bundesversammlung tatsächlich sein wird. Nach aktuellen Hochrechnungen (die Vertreter der Länder für die Bundesversammlung müssen ja noch durch die Landtage gewählt werden) haben die nominierenden Parteien 1100 der 1240 Stimmen, was natürlich eine satte absolute Mehrheit ist. Eine erhebliche Anzahl von Gegenstimmen wird man vermutlich der CDU/CSU anlasten, mit dem Hinweis, Gauck nur widerwillig akzeptiert zu haben. Ich denke, dass die Grenze bei etwa 100 bis 150 Abweichler von den 1100 liegt.
Vorbild für die Wahl Gaucks ist übrigens die erste Wahl Richard von Weizsäckers 1984, als SPD und FDP auf eigenen Kandidaten verzichteten. Lediglich die Grünen - damals noch die Schnuddelkinder - stellten eine Kandidatin auf. Weizsäcker erhielt 832 von 1040 Stimmen, also exakt 80%. Wenn man das als Messlatte nimmt, müsste Gauck auf 992 Stimmen kommen.
Vorbild für die Wahl Gaucks ist übrigens die erste Wahl Richard von Weizsäckers 1984, als SPD und FDP auf eigenen Kandidaten verzichteten. Lediglich die Grünen - damals noch die Schnuddelkinder - stellten eine Kandidatin auf. Weizsäcker erhielt 832 von 1040 Stimmen, also exakt 80%. Wenn man das als Messlatte nimmt, müsste Gauck auf 992 Stimmen kommen.
Freitag, 17. Februar 2012
Tag der Diakonin
An der ein oder anderen Stelle in der Blogoszese ist die Pressemitteilung des ZdK zum Tag der Diakonin am Gedenktag der Hl. Katharina von Siena ja schon Thema gewesen.
Auf der Homepage des ZdK ist die Presseerklräung online und auch ein Link auf die Seiten der KDFB, etwas hochtrabend www.tag-der-diakonin.de genannt. Tja, .de als Toplevel Domain ist natürlich sehr verräterisch, also ich hätte an deren Stelle doch .net oder .org genommen.
Erstaunt habe ich dort gelesen, dass "der Katholische Deutsche Frauenbund seit 1998 am 29. April" den Tag der Diakonin feiert. Muss also bisher eher eine marketingtechnische Katastrophe gewesen sein oder hat irgendwer vor der Presseerklärung schon mal davon gehört?
Und noch etwas, die ZdK-Erklärung lautet: "Das Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) lädt die Katholikinnen und Katholiken in Räten, Verbänden ein, den 29. April 2012, den Gedenktag der Heiligen Katharina von Siena, auch als „Tag der Diakonin“ zu begehen." Da sind eindeutig nur die organisierten Räte- und Verbandskatholiken aufgefordert was zu feiern. Wie soll ich das jetzt interpretieren? Scheint so, als hält das ZdK die unorganisierten Katholiken nicht reif dafür. Oder haben sie sich ganz klamm und heimlich von ihrem Absolutheitsanspruch verabschiedet, alle Katholiken zu vertreten? Das mag ich kaum glauben. Jedenfalls kann ich nun in voller Übereinstimmung mit den Vorgaben des ZdK den Tag der Diakonin nicht begehen. So was hätt ich mir ja auch nicht träumen lassen. :-)
Auf der Homepage des ZdK ist die Presseerklräung online und auch ein Link auf die Seiten der KDFB, etwas hochtrabend www.tag-der-diakonin.de genannt. Tja, .de als Toplevel Domain ist natürlich sehr verräterisch, also ich hätte an deren Stelle doch .net oder .org genommen.
Erstaunt habe ich dort gelesen, dass "der Katholische Deutsche Frauenbund seit 1998 am 29. April" den Tag der Diakonin feiert. Muss also bisher eher eine marketingtechnische Katastrophe gewesen sein oder hat irgendwer vor der Presseerklärung schon mal davon gehört?
Und noch etwas, die ZdK-Erklärung lautet: "Das Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) lädt die Katholikinnen und Katholiken in Räten, Verbänden ein, den 29. April 2012, den Gedenktag der Heiligen Katharina von Siena, auch als „Tag der Diakonin“ zu begehen." Da sind eindeutig nur die organisierten Räte- und Verbandskatholiken aufgefordert was zu feiern. Wie soll ich das jetzt interpretieren? Scheint so, als hält das ZdK die unorganisierten Katholiken nicht reif dafür. Oder haben sie sich ganz klamm und heimlich von ihrem Absolutheitsanspruch verabschiedet, alle Katholiken zu vertreten? Das mag ich kaum glauben. Jedenfalls kann ich nun in voller Übereinstimmung mit den Vorgaben des ZdK den Tag der Diakonin nicht begehen. So was hätt ich mir ja auch nicht träumen lassen. :-)
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